Industriekulturpreis 2017 für TRUMPF Sachsen

TRUMPF-Gruppe

TRUMPF Sachsen wurde für sein für Engagement in der Region geehrt.

Der Werkzeugmaschinenhersteller TRUMPF Sachsen GmbH aus Neukirch hat im April den Sächsischen Industriekulturpreis 2017 erhalten. Das Unternehmen wurde für die sensible und systematische Neuorganisation des traditionellen Fabrikstandorts zu einem einmaligen industriellen Gesamtensemble geehrt. Es sei gelungen, denkmalgeschützte Bausubstanz zu erhalten und mit neuen Objekten harmonisch zu verbinden, hieß es in der Jurybegründung.

TRUMPF nutze das Industriekulturgut als produzierender Betrieb – eingebettet in ein Gesamtkonzept, das effiziente sowie moderne Arbeits- und Produktionsbedingungen bietet. So habe das Unternehmen seit der deutschen Wiedervereinigung seinen Wachstumsprozess genutzt, um den Standort in Neukirch zu vergrößern und zu qualifizieren. Damit trage das Unternehmen wesentlich zur Pflege der Industriekultur in Sachsen. Die historische Fabrikanlage stammt aus der Vorkriegszeit und wurde während der DDR-Zeit verändert.

Der Preis wird alle zwei Jahre gemeinsam vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. (VSW) sowie der Johann-Andreas-Schubert-Stiftung (JAS) ausgelobt und vergeben. TRUMPF-Chefin Nicola Leibinger-Kammüller freut "diese Auszeichnung ganz besonders". "Die Sächsische Staatsregierung und die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft würdigen damit nicht nur eine hervorragende Industriearchitektur, sondern auch unser Engagement als Unternehmen bei der Schaffung von Industriearbeitsplätzen in Sachsen", sagte Leibinger- Kammüller.

Das Preisgeld von 10.000 Euro spendet der Werkzeugmaschinenhersteller an die Freiwillige Feuerwehr Neukirch, die Oberschule sowie die beiden Kindertagesstätten des Ortes.