Maschinenbau in Berlin

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Nach Strukturwandel hohe internationale Ausrichtung: Ein Porträt

Die Berliner Industrie hat seit den 1990er-Jahren einen erheblichen Strukturwandel erfahren. Heute ist sie wieder gut aufgestellt, innovativ und international wettbewerbsfähig. Sie ist kurz gesagt der Motor für die Zukunftsthemen in der Region: für Gesundheitswirtschaft, Mobilität und Energietechnik, Optik/Mikrosystemtechnik und Elektromobilität. Zudem zählen die Unternehmen zu den weltweit führenden für die Herstellung und den Service von Gasgeneratoren und von Turbomaschinen zur Energieerzeugung.

Auch der Maschinen- und Anlagenbau ist fest in der Bundeshauptstadt verwurzelt. Als eine der Kernbranchen trägt er dazu bei, dass die Berliner Industrie seit einigen Jahren wieder wächst. Dies zeigt sich auch in der beträchtlich gestiegenen Zahl der Beschäftigten. Im Frühjahr 2018 arbeiteten in den 33 Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten etwa 9.100 Menschen. Damit ist die Branche ein wichtiger Arbeitgeber.

Charakteristisch für den heutigen Maschinen- und Anlagenbau sind ein hoher Innovationsgrad und eine durchweg starke internationale Ausrichtung. So besitzt Berlin mit beträchtlichem Abstand die höchste Exportquote im ostdeutschen Vergleich (2017: knapp 72 Prozent). Mit Ausnahme weniger Konzerne ist die Branche klein- und mittelständisch geprägt.

Ein besonderes Kennzeichen ist zudem der große Anteil von Zulieferunternehmen mit engen Beziehungen zur Informations- und Kommunikationstechnik, Mess- und Regeltechnik und Medizintechnik. Diese und die Teilbranchen Hebezeuge und Fördermittel sowie Pumpen und Kompressoren sind strukturbestimmend für den Maschinenbau in Berlin.

Getragen wird die Entwicklung der Berliner Industrie auch von der traditionsreichen Technikerausbildung sowie der Universitäts- und Forschungslandschaft mit ihren hoch qualitativen und bedarfsgerechten Ausbildungs- und Studienangeboten. Durch Kooperationen können die Unternehmen zudem die schlagkräftigen Potenziale der Forschungseinrichtungen für zukunftsfähige Innovationen nutzen.

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