Maschinenbau in Brandenburg

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Nachhaltiger Erfolg: Ein Porträt

In Brandenburg liefert die Industrie den entscheidenden Impuls für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Als Teil der Kernbranche Metallbe- und -verarbeitung gehört der Maschinen- und Anlagenbau zu den beschäftigungs- und umsatzstärksten Einzelbranchen.

Der nachhaltige wirtschaftliche Erfolg lässt sich an den Wachstumsraten der vergangenen Jahre ablesen. So erhöhten die Unternehmen ihren Umsatz kontinuierlich auf 656 Millionen Euro im Jahr 2017 – dies entsprach allein gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung um 11 Prozent. Noch deutlicher kletterte der Pro-Kopf-Umsatz: Er betrug 2017 fast 158.000 Euro – das waren etwa 44 Prozent mehr als im Jahr 2009 (109.000 Euro).

In der Region haben sich langfristige, zum Teil bis in die jüngste Zeit prägende Produktionsschwerpunkte gebildet, darunter der Schwermaschinenbau und die Lokomotivindustrie. Noch heute ist der Maschinenbau daher in Städten wie Brandenburg an der Havel, Ludwigsfelde und Lauchhammer fest verankert. Darüber hinaus profitiert er von traditionell ansässigen Branchen, darunter der Stahl- und Metallindustrie, Luftfahrttechnik und Automotive-Industrie.

Im Land Brandenburg sind vor allem Hersteller von Armaturen, Hebe- und Fördermitteln, Bau- und Baustoffmaschinen sowie von Windanlagen und Druckmaschinen beheimatet. Als deren Erfolgsrezept im zunehmend internationalisierten Wirtschaftsleben gilt die Kooperation zwischen Unternehmen, Forschungsinstituten und wirtschaftsnahen Einrichtungen. So profi­tieren die Brandenburger Maschinenbauer vom beträchtlichen Forschungs- und Entwick­lungspotenzial der Region – sie zählt zu einer der dichtesten Forschungslandschaften in Deutschland.

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