Maschinenbau in Brandenburg

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Nachhaltiger Erfolg: Ein Porträt

In Brandenburg liefert die Industrie den entscheidenden Impuls für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand. Als Teil der Kernbranche Metallbe- und -verarbeitung gehört der Maschinen- und Anlagenbau zu den beschäftigungs- und umsatzstärksten Einzelbranchen.

Der nachhaltige wirtschaftliche Erfolg lässt sich an den Wachstumsraten der vergangenen Jahre ablesen. So erhöhten die Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitern ihren Umsatz zwischen 2010 und 2017 kontinuierlich von 469 Millionen Euro auf 656 Millionen Euro, dem höchsten Wert seit zehn Jahren.

Dieses überdurchschnittlich hohe Ergebnis konnte 2018 nicht wiederholt werden. Die Gründe dafür sind vielfältig:

  • unsichere globale Rahmenbedingungen
  • weniger Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten
  • Sondereffekte, die das Ergebnis von 2017 forciert haben


Mit ihren verkauften Produkten und Dienstleistungen erreichten die Brandenburger Maschinen- und Anlagenbauer dennoch einen soliden Umsatz von 600 Millionen Euro.

Nach oben zeigt die Beschäftigungskurve. Im Februar 2019 arbeiteten in den 31 Betrieben mit mindestens 50 Mitarbeitern etwa 4.550 Menschen.

In der Region haben sich langfristige, zum Teil bis in die jüngste Zeit prägende Produktionsschwerpunkte gebildet, darunter der Schwermaschinenbau und die Lokomotivindustrie. Noch heute ist der Maschinenbau daher in Städten wie Brandenburg an der Havel, Ludwigsfelde und Lauchhammer fest verankert. Darüber hinaus profitiert er von traditionell ansässigen Branchen, darunter der Stahl- und Metallindustrie, Luftfahrttechnik und Automotive-Industrie.

Im Land Brandenburg sind vor allem Hersteller von Armaturen, Hebe- und Fördermitteln, Bau- und Baustoffmaschinen sowie von Windanlagen und Druckmaschinen beheimatet. Als deren Erfolgsrezept im zunehmend internationalisierten Wirtschaftsleben gilt die Kooperation zwischen Unternehmen, Forschungsinstituten und wirtschaftsnahen Einrichtungen. So profi­tieren die Brandenburger Maschinenbauer vom beträchtlichen Forschungs- und Entwick­lungspotenzial der Region – sie zählt zu einer der dichtesten Forschungslandschaften in Deutschland.

Details der wirtschaftlichen Entwicklung des Brandenburger Maschinenbaus 2018

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