Maschinenbau in Mecklenburg-Vorpommern

VDMA Ost

Wachsender Industriezweig: Ein Porträt

Der Maschinen- und Anlagenbau in Mecklenburg-Vorpommern gehört zu den aufstrebenden Industriezweigen der Region. Dies belegen eindrucksvoll die stetig wachsenden Umsatz- und Beschäftigtenzahlen. Erwirtschafteten die Unternehmen vor zehn Jahren gerade einmal 700 Millionen Euro Umsatz, waren es 2017 reichlich 3,2 Milliarden Euro. Im gleichen Maße stieg die Zahl der Mitarbeiter. In den Betrieben mit mindestens 50 Beschäftigten arbeiteten im Jahr 2017 durchschnittlich mehr als 5.900 Menschen.

Hinter diesem Erfolg stehen mittelständische Unternehmen, die in den vergangenen Jahren kontinuierlich ihre Kompetenzen erweitert, sich auf Zukunftsbranchen wie erneuerbare Energien, Biotechnologie, Mikrosystem- und Medizintechnik fokussiert und sich international etabliert haben. Für die weltweite Wertschätzung der Produkte spricht auch die Exportquote. Gut jedes zweite Produkt wird mittlerweile ins Ausland verkauft.

Eng verbunden ist der Maschinen- und Anlagenbau mit der Entwicklung in den traditionellen Bereichen Landwirtschaft, Schiffsbau und Hydraulik. Strukturbestimmend für den Maschinenbau in Mecklenburg-Vorpommern sind daher die maritime Wirtschaft inklusive Ausrüstung, Windenergie, Fördertechnik, Komponenten und Dienstleistungen sowie der Präzisionsmaschinenbau.

Großes Potenzial besteht auch im Bau von Maschinen und Anlagen für die Ernährungsindustrie, darunter für die Verarbeitung von Fisch und landwirtschaftlichen Produkten, sowie für die Bereiche Automobilzulieferung, Umwelt und Energie. So erwarten die Werften und damit auch die Maschinenbauer neue Absatzmärkte mit Blick auf die rasant wachsenden Offshore-Windparks an Europas Küsten, da hierfür spezielle Schiffe benötigt werden. Auch die Luft- und Raumfahrt gewinnt an Bedeutung.

Downloads