Maschinenbau in Sachsen

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Wiege des Maschinenbaus mit Spitzentechnologien: Ein Porträt

Tradition und Innovation – regionale Verbundenheit und Weltoffenheit: Das ist der Maschinen- und Anlagenbau in Sachsen.

Sachsen gilt als die Wiege des Maschinenbaus. Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts wurden hier die ersten Textil-, Werkzeug- und Druckmaschinen gefertigt. Und auch noch 200 Jahre später sind diese klassischen Branchen in der Region zu Hause. Heute ist der mittelständisch geprägte Maschinen- und Anlagenbau einer der wichtigsten Wirtschafts­zweige des Freistaates.

In den 201 Betrieben mit mindestens 50 Beschäftigten arbeiteten im Jahr 2018 durchschnitt­lich 35.800 Menschen – ein Zuwachs von 1.500 im Vorjahresvergleich. Zu Jahresbeginn 2019 kletterte die Mitarbeiterzahl weiter: im Februar fanden fast 36.450 Frauen und Männer eine Heimat im sächsischen Maschinen- und Anlagenbau.

Die Unternehmen erwirtschafteten 2018 einen neuen Umsatzrekord von 8,1 Milliarden Euro – das waren rund 44 Prozent des gesamten Branchenumsatzes in Ostdeutschland.

Die Branche lebt dabei von standorttreuen Unternehmen mit hoher Leistungsfähigkeit, Tech­nologiekompetenz, Innovationskraft und Kundenorientierung. Besondere Stärken weisen die Unternehmen dabei nicht nur in der Textil-, Druck- und Werkzeugmaschinenindustrie sowie im Werkzeug- und Formenbau auf – auch Teilbranchen wie Anlagenbau, Antriebstechnik, Fördertechnik und Sondermaschinenbau sind hierzulande fest verankert.

Der Erfolg der Unternehmen stützt sich auch auf die enge Verzahnung von Industrie, Wissenschaft und Bildung. Mit den Technischen Universitäten und Hochschulen, den Fraunhofer Instituten, dem Helmholtz-Zentrum und weiteren Einrichtungen finden sich am Standort Sachsen erstklassige Adressen für die praxisorientierte Lehre und die industrienahe Forschung.

Details der wirtschaftlichen Entwicklung des sächsischen Maschinenbaus 2018

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