Senat und Verbände diskutieren über Industriepolitik in Berlin

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Die Umsetzung des Masterplans Industriestadt Berlin nimmt Fahrt auf. Beim jüngsten Treffen von Senat, Verbänden und Kammern standen die Branchengespräche und die mediale Präsenz der Industrie im Fokus.

Im September 2018 hatte der Berliner Senat beschlossen, den 2010 ins Leben gerufenen Masterplan Industriestadt Berlin bis 2021 fortzuschreiben. Mittlerweile haben die Partner begonnen, die gemeinsam erarbeiteten Maßnahmen umzusetzen.


Geschäftsstelle unterstützt Prozesse

Begleitet und unterstützt werden sie dabei seit März 2019 von den Berliner Beratungsunternehmen T-Base Consulting und Public One. Diese haben das Vergabeverfahren für die neu eingerichtete und im Wirtschaftssenat angesiedelte Geschäftsstelle Masterplan Industriestadt Berlin gewonnen.


Diskussion über Branchengespräche

Im Masterplan 2018-2021 wurde zudem vereinbart, die früheren Branchengespräche mit Vertretern aus Industrie, Politik und Verwaltung wieder aufleben zu lassen. Wie diese inhaltlich gestaltet werden können und wie sich die Bedeutung, Stärken und Probleme der Industrie öffentlichkeitswirksamer vermarkten lassen, diskutierten kürzlich der Senat, Verbände und Kammern.

In der Vergangenheit tauschten sich Unternehmer, Verbände wie der VDMA Ost und Politiker zu einem bestimmten Schwerpunkt in einem Industriebetrieb aus. Dabei konnten die Betriebe auf kurzem und direktem Wege neue technologische Entwicklungen präsentieren, alltägliche Herausforderungen aufzeigen sowie Unterstützungsbedarfe an die Politik und Verwaltung adressieren. Daran soll nun künftig angeknüpft werden.

Während des jüngsten Treffens bekräftigten die Senatsverwaltung und Industriepartner, die Branchengespräche mit Wirtschaftssenatorin Ramona Pop zu Querschnittsthemen wie Entsenderichtlinie, Infrastruktur und Digitalisierung wieder aufzunehmen. Sobald Pop formal zugestimmt hat, werden Themen und Zeitpunkt sondiert.


Mediale Präsenz der Politik besser nutzen

Darüber hinaus prüfen die Beteiligten, ob und wie medial begleitete Unternehmensbesuche der Senatorin genutzt werden können, um auch hier Branchenschwerpunkte zu integrieren und zu vermitteln.

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