Corona-Krise: VDMA Ost macht Druck bei Politik

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Exklusive Beratungsgespräche und Informationen, Web-Meetings, ein intensiver Austausch mit der Politik und öffentlichkeitswirksame Aktionen: Auch in der Krise ist der VDMA für seine Mitglieder da.

Die Corona-Pandemie ist für uns alle eine komplexe Herausforderung. Sie stellt den gesamten Unternehmensalltag auf eine harte Probe. Doch genau jetzt können Sie sich besonders auf den VDMA verlassen. Wir sind in vielfältiger Weise für Sie da, um diese Krise zu meistern!


Wir

  • geben Ihnen Tipps und branchenrelevante Informationen: telefonisch sowie online,
  • ermöglichen Ihnen in neuen Formaten den Austausch zu krisenrelevanten Themen,
  • setzen uns intensiv bei der Politik für Ihre Interessen ein und
  • schildern den Medien, wie weitreichend sich die politischen Entscheidungen auf den Maschinen- und Anlagenbau auswirken und wie die Unternehmen die Situation meistern.


Im engen Kontakt mit der Politik

In den vergangenen Wochen haben wir den ohnehin kontinuierlichen Dialog mit der Politik intensiviert. Unsere Aktivitäten:

  • persönliche Gespräche sowie Webkonferenzen, unter anderem mit Thüringens Wirtschaftsminister Tiefensee und der politischen Verwaltung in Sachsen
  • Stellungnahmen zu Ministeranfragen, beispielsweise zu den Auswirkungen der Grenzschließungen
  • Schreiben an die Ministerpräsidenten aller ostdeutschen Bundesländer sowie den Regierenden Bürgermeister von Berlin


In allen Dialogformen lenken wir den Blick auf die zentralen Sorgen der Maschinenbau-Unternehmen. Insbesondere versuchen wir – auch gemeinsam mit anderen Verbänden – einen kompletten Stillstand des Wirtschaftskreislaufs zu verhindern und den Fokus stärker als bisher auf die Industrie zu richten.


Wir mahnen dringende Veränderungen und Erleichterungen an, beispielsweise rund um die

  • zwingende Notwendigkeit eines weltweit ungehinderten Warenflusses,
  • Wiedereröffnung von Schulen und Kindergärten,
  • Finanzhilfen (in der jetzigen Situation und als Unterstützung auf dem Weg aus der Krise) sowie
  • Ein- und Rückreise von Montage- und Servicekräften sowie Pendlern nach Deutschland, wie die Ausweitung der befristeten Ausnahme von der Quarantänepflicht von meist 48 Stunden auf bundesweit einheitlich 120 Stunden.


Erste Erfolge sind sichtbar: So wurde die Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes auf bis zu 21 Monate verlängert, wurden Hilfsprogramme ausgeweitet (auch wenn diese noch immer nicht für alle Unternehmen zufriedenstellend sind) und die Grenzbestimmungen zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik angepasst. Sachsens Wirtschaftsministerium hat zudem erste Ideen für ein Impulsprogramm vorgestellt.


Der Maschinenbau in den Medien

Auch in den Medien geben wir der Branche eine Stimme. Pressemitteilungen, Interviews mit regionalen Tageszeitungen und Radiosendern, Hintergrundgespräche mit Journalisten sowie die Vermittlung von Unternehmenskontakten helfen, auf die Schwierigkeiten des Maschinen- und Anlagenbaus aufmerksam zu machen.

In den bisherigen Austausch mit Politik und Medien eingeflossen sind die zahlreichen Hinweise, die wir aus den vielfachen Telefonaten mit Ihnen erhalten haben. In diesen Beratungs- und Informationsgesprächen haben wir auch von Aktionen erfahren, mit denen Ihr Unternehmen zur Bekämpfung des Corona-Virus beiträgt: sei es durch die Umrüstung der Produktionsanlagen für die Herstellung medizinischer Produkte oder durch Produkte, welche die Schutzmaßnahmen gegen das Virus unterstützen. Das sollte auch die Öffentlichkeit erfahren!


Spezielle Twitter-Aktion: Machen Sie mit!

Direkt und unkompliziert lässt sich die Öffentlichkeit über die Social Media erreichen. Der VDMA hat daher auf seinem Twitter-Kanal die Aktion #MaschinenbauVsCorona gestartet. Unter dem Motto „Der Maschinenbau im Einsatz gegen die Corona-Krise: VDMA-Mitgliedsfirmen handeln“ wollen wir Ihre Corona-Aktionen oder -Botschaften bekannt machen.

Senden Sie uns hierfür gern die Links Ihrer Tweets oder LinkedIn-Posts!
Ihr direkter Kontakt: Gerti Rösler, VDMA-Abteilung Kommunikation, Telefon 069 6603-1122, E-Mail


Neue Veranstaltungsformate

Unserer Ansicht darf auch in dieser schwierigen Zeit der Austausch unter den Mitgliedern nicht zu kurz kommen – vor allem zu Themen, die ganz konkret in der derzeitigen Situation aufkommen. So haben sich beispielsweise die Mitglieder des Arbeitskreises Qualitätsmanagement per Web-Meeting über Zertifizierungsmöglichkeiten während der Corona-Krise informiert. Geschäftsführer und Vertriebsleiter tauschen sich in diesen Tagen online über geeignete Vertriebsmaßnahmen und Preisstrategien aus – Produktionsverantwortliche sprechen über arbeitsrechtliche Themen wie Kurzarbeit, Betriebsvereinbarungen für Schichtsysteme und Schutzausrüstung.

In den kommenden Wochen folgen zudem Web-Meetings für Mitarbeiter der Bereiche Controlling, Qualitätsmanagement, Produktion, Montagemanagement, Einkauf und Ausbildung. Schauen Sie hierfür gern in unseren Veranstaltungskalender.


Ihr Kontakt zum VDMA Ost

Der VDMA Ost ist jederzeit Ihr erster Ansprechpartner. Haben Sie Fragen, Hinweise oder Probleme? Dann melden Sie sich bitte!
Oliver Köhn, Geschäftsführer VDMA Ost: Telefon 0341 521160-13, E-Mail

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Vielfältige Informationen finden Sie auch auf der VDMA-Corona-Seite: von Checklisten bis hin zu Reisebestimmungen.

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